Maßnahmen wegen Coronavirus

Der WSV Zellerreit beschließt auf Weisung des BLSV Sofortmaßnahmen

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiterhin dynamisch aus. Diese Entwicklung macht auch vor dem organisierten Sport in Bayern nicht Halt. In der aktuellen Risikosituation steht der Gesundheitsschutz an oberster Stelle. Im Sinne der Strategie der Gesundheitsbehörden, den Verlauf der Pandemie möglichst zu verlangsamen, hat der BLSV eine Reihe von Sofortmaßnahmen beschlossen.

Wir als WSV Zellerreit e.V. setzen diese Maßnahmen natürlich umgehend um.

Zum aktuellen Zeitpunkt werden die folgenden Notwendigkeiten zunächst bis 19. April 2020 umgesetzt:

  • Der Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb aller Sparten wird bis 19. April 2020 eingestellt, dies beinhaltet auch die Teilnahme an bereits geplanten Wettkämpfen anderer Sportvereine (sollten diese stattfinden).
  • Verwaltungstätigkeiten werden über elektronische Medien, mobil oder in kleineren Einheiten organisiert.
  • Organisatorische Treffen und soziale Zusammenkünfte (Auschussitzung, Maibaumwache, Helferessen, …) werden bis 19. April 2020 ausgesetzt und gegebenenfalls verschoben.

Auf der Homepage des BLSV Landesverbands gibt es weitere Informationen zum Thema Corona: Unter https://www.blsv.de/ mit einem Klick auf „mehr“ wird ein PDF-Dokument heruntergeladen, welches stetig aktualisiert wird und die aktuellsten Informationen für Sportvereine entält.

Natürlich treffen uns als sehr aktiven und sozial engagierten Sportverein diese Maßnahmen nun erst einmal hart. Durch die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird es aber hoffentlich in einigen Wochen wieder möglich sein, gesund und im gewohnten Maß wieder gemeinsam zu trainieren.

HIER könnt ihr euch im „Home-Office“ mit ein paar knackigen Workouts fit halten 🙂

Bleibt gesund!

Wolfgang Rau, 1. Vorstand
Veronika Gacia, 2. Vorstand und sportliche Leitung

Einladung zum Trainingslager 2020

Langsam aber sicher beginnt wieder die Zeit der Wettkampfplanung, der Vorfreude und damit verbunden natürlich auch des Trainings für die geplanten Läufe.

In diesem Zusammenhang möchten wir alle interessierten Kinder und Jugendlichen (ab 10 Jahren) des WSV Zellerreits erneut zu einem „Trainingslager Dahoam“ vom 9.04.2020-11.04.2020 einladen.

Geplant sind Trainingseinheiten, welche Ausdauer, Kraft, aber auch Geschicklichkeit fordern. Außerdem wird es wieder eine Einheit zur Verbesserung der Lauftechnik und der Beweglichkeit geben. Natürlich darf bei der ganzen Trainiererei aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen!

Geleitet wird das Trainingslager von den Jugendleitern Tina Hamedinger und Sophie Gerer, sowie von der sportlichen Leitung Vroni Gacia.

Wir freuen uns sehr auf euer Kommen!

Anmeldungen bitte bis 31.03.2020 an s_gerer@web.de oder direkt bei Tina, Sophie oder Vroni. Für genauere Infos oder bei Unklarheiten schreibt uns gerne!

HIER findet ihr das Anmeldungsformular mit beigefügter Einverständniserklärung, die ihr bitte spätestens beim Trainingslager bei uns abgebt.

Rasanter Jahresabschluss beim Vorsilvesterlauf in Aschau

Einen wahrhaft rasanten Jahresabschluss feierten die WSVler LäuferInnen bereits am 28. Dezember bei frischen -2° in Aschau im Chiemgau. Dort fand der jährliche Vorsilvesterlauf auf der wunderschön beleuchteten und winterlich dekorierten Laufstrecke durch den Ort statt. Auf dem Rundkurs mit Live-Bands und Trommelgruppe, den die Läufer drei mal absolvierten, wurde es trotz einiger dunklerer Abschnitte nie langweilig und der Zieleinlauf, der auch noch leicht bergab führte, sorgte gemeinsam mit den vielen Zuschauern für ein echtes Läuferfest mit toller Stimmung.

Die Zellerreiter LäuferInnen top motiviert vor dem Start beim letzten Wettkampf des Jahres.

Um 19:00 Uhr starteten Ute Axthammer, Morena Maierbacher, Vroni Gacia, Sophie Gerer und Regina Steinegger beim ersten Wettkampf, dem Hobbylauf. Hier sollten eigentlich nur LäuferInnen mit einer Zielzeit ab 22 Minuten starten, weshalb Vroni auch vom Moderator ein bisschen geschimpft wurde, als sie mit einer Zielzeit von 21:35 als erste Frau ins Ziel einlief – nächstes Jahr also dann für den Hauptlauf anmelden, Vroni! Sophie Gerer und Ute Axthammer genossen die Stimmung bei diesem letzten Wettkampf im Jahr sichtlich und liefen als 6. (Ute, 23:00 Minuten) und 8. Frau (Sophie, 23:09 Minuten) ins Ziel ein. Auch Morena startete nochmal richtig durch und kam nach 23 Minuten und 53 Sekunden ins Ziel, Regina folgte mit 24:46. Ein perfekter Jahresabschluss für unsere Mädels also, der gleich beim Zielbuffet mit Punsch, Stollen und Lebkuchen gefeiert werden konnte.

Die Zellerreiter Jungs hatten sich den Jahresabschluss allerdings in diesem Jahr etwas weniger entspannt vorgestellt: Für Patrick Hermann, Joseph Maierbacher und Johannes Kirchlechner war der Hobbylauf offensichtlich zu langweilig und sie meldeten sich für den Hauptlauf um 19:45 an. Auf genau der selben Strecke starteten hier nun die ambitionierteren Läufer der Region und somit auch unsere drei Zellerreiter. Bei Patrick lief es – im wahrsten Sinne des Wortes – super: Nach nur 19 Minuten und 26 Sekunden war er schon wieder im Zielbogen … eine Spitzenzeit! Joseph Maierbacher flog wenige Sekunden danach mit einer Zielzeit von 20:27 ins Ziel. Johannes Kirchlechner folgte mit 20:53 ein wenig später: Sekunden, die ihm ein taktischer Fehler kurz vor dem Start einbrachten, denn Johannes konnte der lecker duftenden Bratwurschtsemmel an einem der vielen Stände im Startbereich einfach nicht widerstehen. 🙂

In diesem Sinne wünschen die Zellerreiter LäuferInnen einen guten Start ins Jahr 2020 und freuen sich auf viele erfolgreiche und spannende Wettkämpfe. Dank gilt an dieser Stelle wie immer unseren Trainern und Unterstützern – ihr seid der Grund, warum bei allen Wettkämpfen immer alles wie am Schnürchen funktioniert, DANKE dafür!

Ein Marathon in Bella Italia

Wer spontan ist erlebt was! Zumindest traf das auf Ute Axthammer und Sophie Gerer zu, die nach ihrem nicht ganz so zufriedenstellenden Marathon in München die Chance nutzten und sich beim Verona-Marathon am 17.11.19 anmeldeten. Die Entscheidung für den Lauf fiel erst ca. 2 Wochen vorher. In aller Kürze musste deshalb das von den Italienern geforderte Gesundheitszeugnis her, sowie Unterkunft und Startplatz gebucht werden. Die Anreise in das wunderschöne und leider auch regnerische Verona verlief entspannt und problemlos, ebenso wie die Abholung des Starterpakets auf der Marathonmesse. Am nächsten Morgen wurde den Läufern erst wirklich bewusst was sie eigentlich vorhatten: den zweite Marathon in einem Monat! Und das bei kühlen Temperaturen, Wind und Regen. Pünktlich zum Start – welcher mit der italienischen Nationalhymne eingeleitet wurde – hörte es allerdings auf zu regnen und der Marathon konnte beginnen. Jetzt war es auch vorbei mit der Nervosität und Ute und Sophie genossen die ersten 29 km die gute Stimmung auf der leicht hügeligen Laufstrecke. Die beiden schafften es durchgehend konstant zu laufen, bis Ute, von Wadenkrämpfen geplagt, etwas zurück blieb. Sophie versuchte die Pace von 5:33 min zu halten und erhielt über 3 km auch Support von Helmut Gerer. Ute kämpfte sich die letzten Kilometer gemeinsam mit Trainer Helmut zur Arena in Verona. Durch immer wieder starke Windböen war es kein Bestzeiten-Lauf, aber die grandiose Stimmung der Läufer, das Wissen, dass man eine bessere Zeit geschafft hat, als in München (Sophie schaffte eine Zeit von 3:58 h und Ute von 4:10 h) und der Zieleinlauf über den roten Teppich direkt neben dem Amphitheater von Verona garantierte einen grandiosen Endorphinrausch! Nach den überstandenen 42,195 km gönnten sich die beiden Marathonis eine lockernde Sportmassage, bevor es schon Richtung Bahnhof auf den Heimweg ging. Diese wurde zwar durch die Schneemassen am Brenner um einen Tag verzögert, aber einen glücklichen Marathonläufer haut dann auch nichts mehr so schnell um. Ein riesiges Dankeschön gilt hier unserem Trainer Helmut Gerer, der uns zu dieser leicht verrückten Idee inspirierte und uns vor allem durchgehend als Packesel, Motivator und Pacemaker unterstützte!

Alzauenlauf 2019

Die zellerreiter LäuferInnen kurz vor dem Startschuss beim Alzauenlauf in Trostberg

Am 09. November stand für die Zellerreiter LäuferInnen der vorerst letzte größere Wettkampf auf dem Programm: Der Alzauenlauf in Trostberg, der mit einer Wettkampfstrecke von 10 Kilometern an der Alz entlang immer wieder ein wunderschönes Laufereignis darstellt. Um 14:00 Uhr fiel bei kaltem aber trockenem Wetter um die 0 Grad der Startschuss am Sportplatz in Trostberg. Nach zwei Bahnumrundungen ging es auf die Laufstrecke durch den Ort und die Alz hinunter, Bei Kilometer 5 führte die Laufstrecke dann über die Alz und den Fluss aufwärts wieder zurück zum Sportplatz, wo nach einem Zielsprint von 300 Metern auf der Bahn dann der Zieleinlauf mit einer leckeren Zielverpflegung auf die LäuferInnen wartete.

Bei diesem schönen Herbst-Lauf kamen gleich drei WSVlerinnen auf’s Stockerl in Trostberg und konnten sich über eine essbare Medallie aus Lebkuchen freuen: Morena Maierbacher setzte sich mit einer neuen persöhnlichen Bestzeit von 50:18 Minuten gegen die Konkurrenz in der wU20 durch und überholte auf dem letzten Kilometer auch noch Vereinskollegin Regina Steinegger (50:24 Minuten). Vroni Gacia wurde mit 43:54 Minuten Dritte in der Damen-Hauptklasse und Monika Hell, die aufgrund einer Verletzung leider nicht so schnell laufen konnte, wie sie gerne wollte, belegte mit einer Zielzeit von 1:07:10 dennoch Platz 3 in der w60. Auch Nicole Scheidegger lief mit einer tollen Zeit von 54:09 Minuten ins Ziel.

Die Zellerreiter Jungs konnten zwar an diesem Samstag keinen Stockerlplatz ergattern, waren mit ihren Zielzeiten aber trotzdem sehr zufrieden: Patrick Hermann finishte mit einer starken Zielzeit von 40:21 Minuten im Mittelfeld der Herren-Hauptklasse und auch Stefan Maierbacher (49:19 Minuten) freute sich über den gelungenen Wettkampf zum Saisonende.

Simssee Halbmarathon 2019

Immer wieder einen Besuch wert ist der Simssee Halbmarathon mit seiner landschaftlich reizvollen wenn auch technisch etwas anspruchsvolleren Strecke. Auch für 14 WSVlerInnen ging es am Samstag den 19. Oktober in Riedering an den Start, denn gleich drei WSV-Staffeln und auch 2 Halbmarathonies wollten diesen Tag mit seinen optimalen Laufbedingungen bei trockenen 17 Grad ausnutzen.

Vroni Gacia und Magdalena März nahmen die 21.1 Kilometer lange Halbmarathondistanz in Angriff und sahnten prompt bei der Siegerehrung ab. Mit einer Zielzeit von 01:42:43 war Platz 2 in der weiblichen Hauptklasse für Vroni drin und Magdalena lief mit ihrer Zielzeit von 01:49:16 sogar auf Platz 1 in der Klasse Frauen W30.

Die WSV-Laufmädels-Staffel mit Sophie Gerer, Franzi Gäch, Tina Hamedinger und Regina Steinegger belegte mit einer Spitzen-Zielzeit von 01:42:04 Platz 3 unter allen Damen-Staffeln. Die WSV-Powerfrauen-Staffel mit Monika Hell, Monika Riedl, Christine Reichl und Gelinde Hamedinger belegte mit einer Zielzeit von 02:04:32 Platz 11 der Damen-Staffeln. Währenddessen gab die WSV-Testostaffel Vollgas: Joseph Maierbacher, Sebastian Urban, Johannes Kirchlechner und Patrick Hermann kannten kein Halten mehr. Endlich ungestört von den Mädels und voller Adrenalin preschten alle vier auf ihrem jeweiligen Streckenabschnitt vorwärts und belegten so gemeinsam mit einer Endzeit von 01:28:33 Platz 4 der Herren-Staffeln.

Der München Marathon 2019 & Der Mann mit dem Hammer

Wie nah Schmerz und Freude beieinander liegen können, erfuhren unsere WSVlerInnen beim Generali München Marathon am 13. Oktober.

Sophie Gerer und Ute Axthammer hatten sich die Königsdisziplin des Laufsportes vorgenommen: 42,195 Kilometer sollten es an diesem Sonntag sein. Vom Start am Olympiazentrum ging es Richtung Schwabing und nach einer „kleinen Schleife“ von 5 Kilometern die Leopoldstraße hinunter, einmal um den Königsplatz und wieder zurück tauchten die Marathonies ins Grün des englischen Gartens ein. Doch bereits hier der erste kritische Moment: bei den beiden WSVler Läuferinnen streikte hier bei Kilometer 15 das GPS der Pulsuhren – die gehäufte münchner Botanik war wohl zu viel des Guten.

Als es nach 10 Kilometern bei Kilometer 21, also genau bei der Hälfte der Marathonstrecke, wieder aus dem englischen Garten heraus ging, rächte sich zudem ein klassischer „Anfängerfehler“, den Sophie und Ute zu Beginn des Wettkampfes gemacht hatten: Sie waren etwas zu schnell gestartet. Statt dem geplanten Renntempo von 05:27 Min./Kilometer zeigte die Uhr auf den ersten 10 Kilometern nämlich 05:15 Min./Kilometer an. Der Laie mag an dieser Stelle vielleicht meinen, dass man sich doch freuen könne, 13 Sekunden schneller zu sein als geplant, doch auf einer so langen Wettkampfdistanz wie der des Marathons ist dieses zu schnelle Angehen des Rennes meist der Garant für den sogenannten „Mann mit dem Hammer“ später im Verlauf des Wettkampfes.

Ute bekam die Symptome zuerst zu spüren: Wadenkrämpfe, Übelkeit, die auch ein kohlenhydratreiches Gel nicht retten konnte, und damit einhergehend natürlich auch das psychische Läufertief waren ab Kilometer 21 ihre treuen Begleiter für den Rest der Strecke. Auch bei Sophie machte sich etwas später bemerkber, dass durch die etwas zu schnellen ersten Kilometer der Körper schon zu früh keine Reserven mehr übrig hatte. Mit Schmerzen und Übelkeit ging es weiter auf der Strecke von der Richard-Strauß-Straße bis zum Werksviertel, am Ostbahnnhof vorbei durchs Tal, über den Viktualienmarkt und den Marienplatz, noch einmal am Siegestor vorbei und dann endlich auf die letzten 5 Kilometer nach Westen zum Olympiazentrum zurück.

Der Zieleinlauf im Olympiastadion war für beide WSVlerinnen in diesem Jahr der bislang am härtesten erkämpfte in ihrer Läuferkarriere und dennoch konnte nichts die beiden davon abhalten, zu finishen. Unterstützt und in Abschnitten der Strecke begleitet von Trainer Helmut Gerer und den WSVlerinnen Joseph und Morena Maierbacher kam Sophie nach 04:14:08 im Ziel an, Ute finishte mit 04:32:07. Diese mentale Stärke verdient an dieser Stelle besonderes Lob.

Die WSV-Speed-Staffel

Freudige Momete gab es beim Generali München Marathon an diesem Sonntag aber auch zu vermerken, denn nicht nur die Marathonies gingen an den Start sondern auch eine WSV-Mixed-Staffel, die sich die 42,195 Kilometer lange Strecke teilte. Patrick Hermann startete mit vielen hundert anderen Staffel-Startläufern um 10:20 Uhr nach dem Marathonstart und machte sich sogleich daran, das große Feld der Marathonies zu jagen. Nach 11,2 Kilometern wurde er von Joseph Maierbacher abgelöst, der im englischen Garten auf seiner Strecke von 10 Kilometern einige Marathonies überholen konnte und eine gute Position für den dritten Staffelläufer Johannes Kirchlechner herauslief. Johannes konnte auf seiner Abschnittsstrecke von 5,7 Kilometern ordentlich Gas geben und sprintete zur letzten Wechselstation, wo schon Vroni Gacia wartete, um den Staffelstab sicher ins Ziel zu bringen. Sie lief den längsten Streckenabschnitt von 15,3 Kilometern und da die Jungs so gut vorgelegt hatten, konnten unsere WSVler an diesem sonnigen Sonntag auf eine Gesamtzielzeit von 03:11:19 stolz sein – Der 8. Platz unter 521 Mixed-Staffeln!

10 Kilometer mit Marathonfeeling

Mit dabei waren auch Tina Hamedinger und Regina Steinegger, die beide Lust hatten, einen 10-Kilometer-Lauf mit Marathonatmosphäre zu genießen. Als die Marathonies bereits alle auf der Strecke unterwegs waren gab es dann endlich auch für die beiden WSVlerinnen den Startschuss auf die Marathonstrecke. Bei Kilometer 5 unterhalb des Siegestors gab es für die 10 Kilometer-Läufer dann einen Wendepunkt und noch vor den Marathonies waren die beiden schon wieder im Ziel: Tina mit einer Zielzeit von 49:32 Minuten und Regina mit 53:40 Minuten. Doch kaum im Ziel angekommen gönnten sich die beiden nur eine kleine Pause um sich gleich wieder auf den Weg an die Marathonstrecke zu machen und die restlichen WSVler an der Strecke und bei ihren Zieleinläufen anzufeuern.

57. Zellerreiter Herbstwaldlauf

130 Teilnehmer trotzen nasskaltem Wetter

Beim Start des Fitness- Walkingwettbewerbs gab es die größten Verluste im Starterfeld aufgrund des strömenden Regens. Martin Hell vom WSV Zellerreit (vorne im Bild) nutzte den Heimvorteil effektiv auf und verteidigte den ersten Platz im Fitnesslauf über 4,8 km. Joseph Maierbacher (vorne links im Bild mit rotem Trikot), ebenfalls vom WSV Zellerreit, gewann in der Wertung der Jugend U18.

Sehr zufriedene Gesichter gab es bei der 57. Austragung des Zellerreiter Herbstwaldlaufes bei den Organisatoren um Sportchefin Vroni Gacia. Die erstaunlich gute Teilnehmerzahl trotz des unangenehmen nassen und windigen Wetters spricht für die Beliebtheit des Laufes. So waren alle Strecken einmal mehr in Top-Zustand und mit einem attraktiven Starter-Packet, vielfältiger Zielverpflegung für alle Finisher und die gewohnt familiäre, heitere Atmosphäre kommen bei den Laufbegeisterten immer wieder gut an.

Das Starterfeld des Hauptlaufes war mit 38 LäuferInnen und 7 Staffeln stark besetzt. Michael Eder vom PTSV Rosenheim (hier mittig im Bild mit blauem Trikot) holte sich mit einer Zielzeit von 27.23 Min beim Hauptlauf über 7,2 km den Sieg.

Den Tagessieg im Hauptlauf über 3 Runden errang in diesem Jahr unangefochten Michael Eder vom PTSV Rosenheim in einer Zeit von 27.23 Min. Die schnellste Dame bei der 2019-Austragung war Magdalena März in einer Zeit von 35.59 Min. Die Hobbylauf über 4800 Meter gewann bei den Damen Birgit Rumpfinger vom SC Haag und bei den Herren Martin Hell vom heimischen WSV. Den Preis für die teilnehmerstärkste Mannschaft errang in diesem Jahr der SC Haag. Die Sieger der einzelnen Altersklassen:

200m Bambini-Lauf:

  • Laura Pauker – TSV 1880 Wasserburg
  • Lukas Grasberger – TSV 1880 Wasserburg

600m Kinder-Lauf:

  • U8w: Laura Diebold – Unterwössen
  • U8m: Julian Grasberger – TSV 1880 Wasserburg

600m Schüler-Lauf:

  • U10w: Sophia Scheidegger – WSV Zellerreit
  • U10m: Maximilian Schwarz – TSV Ebersberg

2000m Schüler-Lauf:

  • U12w: Sophie Feldmeier – TSV Wasserburg
  • U12m: Johannes Gassner – TSV Wasserburg
  • U14w: Laura Broich – TSV Wasserburg
  • U14m: Noah von der Heyden – Rott
  • U16w: Lea Zerrer – SC Haag
  • U16m: Maxi Mayerhofer – SC Haag

4800m Jugend:

  • U18m: Joseph Maierbacher – WSV Zellerreit,

4800m Fitnesslauf:

  • Frauen: Birgit Rumpfinger – SC Haag
  • Männer: Martin Hell – WSV Zellerreit

4800m Walking:

  • Frauen: Gudrun Brandl – LG Mettenheim
  • Männer: Stefan Kurz – Crazy Ducks

7200m Hauptlauf

Gesamtsieger: Magdalena März & Michael Eder

  • W20: Veronika Dettendorfer – Lauffeuer Chiemgau
  • M20: Lukas Schacherl – Running Sports Grafing
  • W30: Magdalena März
  • M30: Michael Eder – PTSV Rosenheim
  • W40: Sabine Altenwegner – PTSV Rosenheim
  • M40: Anton Schäfer – DAV Flinkfüßler
  • W50: Ursula Kleibel: PTSV Rosenheim
  • M50: Wasti Hungerhuber – PTSV Rosenheim
  • W60: Rita Spötzl – Pfaffing
  • M60: Gerd Prautzsch – Blake-Bike-Raubling
  • M70: Gerd Fischer – BaderMainzlTriTeam Rosenheim

7200m Staffelläufe:

  • Staffel U50 Jahre: SC Haag Biathlon
  • Staffel Ü50 Jahre: PTSV Rosenheim I

Alle Ergebnisse, Urkunden und Quittungen gibt es HIER.

Zu den Zieleinlauffotos der Läufe über 4800m und 7200m geht es HIER.

Wettkampfbericht zum OMV Halbmarathon 2019 in Altötting

Am Sonntag, den 15. September machten sich die drei Hobbyläuferinnen Monika Riedl, Nicole Scheidegger und Monika Hell auf den Weg nach Altötting, nicht zum Wallfahrten, sondern um am Laufevent teilzunehmen.
Nicole lief die Distanz von 6 km in einer Superzeit von 32:31 Min. und auch Moni Riedl mit erkämpfte mit 36:41 Min. ein tolles Ergebnis. Somit war der WSV mit den Plätzen 86 und 186 sehr gut im Feld von über 400 beteiligten Frauen vertreten.
Monika Hell wagte sich als Wiedereinsteigerin an die Halbmarathondistanz und bewältigte die 21,1 km in 2:22 Stunden, womit sie den 6. Platz in ihrer Altersklasse belegte. Angesichts der Temperaturen weit über 20 Grad auf den letzten Kilometern ein für sie zufriedenstellendes Ergebnis.
Spitzenergebnisse erliefen sich auf der 1,3 km Hobbystrecke die Kinder Phillip Scheidegger, 11 Jahre, in 4:47 Minuten und Sofia Scheidegger, 9 Jahre, in 5:15 Minuten.

Eine WSVlerin auf wichtiger Mission beim 13. Bäderlauf von Bad Aibling nach Bad Feilnbach

Vroni beim Zieleinlauf in Bad Feilnbach

Der Bäderlauf ist ein besonderer Lauf für ein paar WSVler LäuferInnen. Nicht nur, dass dieser Lauf als Wettkampfstrecke keinen Rundkurs ausschreibt, sondern die gesamte Läuferschaft vor dem Start mit dem Shuttle-Bus nach Bad Aibling chauffiert wird, um von dort dann über Umwege durch das Aiblinger Moor und das schöne Mangfall-Tal zurück nach Bad Feilnbach zu laufen (Ja, so verrückte Sachen machen nur wahre Lauf-Junkies). Besonders für zwei WSVlerInnen hat dieser Halbmarathon eine ganz besondere Bedeutung, denn sie haben hier vor ettlichen Jahren – im Jahr 2011 – ihr Halbmarathon-Debüt gefeiert.

Eine dieser Läuferinnen war damals Vroni Gacia und sie hatte gar keine guten Erinnerungen an diesen allerersten Halbmarathon vor 8 Jahren, denn damals kam ihr die doch recht hügelige Laufstrecke so lang vor wie eine Alpenüberquerung. Das Läuferfeld verteilt sich bei einer mittelgroßen Laufveranstaltung auf der Halbmarathondistanz natürlich nach dem Start etwas auf der Strecke, sodass es auch einmal sein kann, dass man ein paar Kilometer lang nur wenige Mitläufer um sich hat – ein schreckliches und ungewohntes Wettkampfgefühl für die WSVlerin damals.

Und so war die Mission am 14. September 2019 beim 13. Bäderlauf diese eine: Vroni wollte endlich mit der Strecke Frieden schließen. Und weil sich die restlichen WSVler LäuferInnen in der Regenerationsphase (nach dem Heuberglauf), in Marathonvorbereitung oder in anderweitiger Beschäftigung befanden, war auf dieser landschaftlich reizvollen, wie anspruchsvollen Halbmarathonstrecke an diesem Samstag nur ein einziges blaues WSV-Trikot unterwegs. Und das Frieden-Schließen mit der Strecke klappte ziemlich gut! Zwar wusste Vroni nach 21,1 Kilometern und knapp 400 Metern Höhenunterschied wieder, warum die Strecke damals den Waden so viel abverlangt hatte, aber die Freude an der abwechslungsreichen und wunderschönen Strecke überwog. Auch das Wetter spielte mit 23 Grad und strahlender Septembersonne mit.

Schon auf der Strecke riefen einige Zuschauer Vroni immer wieder zu „Super! Dritte Frau!“ Und tatsächlich: Mit einer Zielzeit von 1:44:43 h war Vroni schlussendlich tatsächlich die Gesamtdritte im Ziel und belegte Platz 1 in der Damen-Hauptklasse. Eine rundum gelungene Versöhnung also.