Sportlockdown auf unbestimmte Zeit

Update 13. Januar 2021: Durch den Lockdown sind alle Vereinsaktivitäten bis auf nicht absehbare Zeit eingestellt und untersagt – sobald Vereinssport wieder möglich ist informieren wir wie es weitergeht

Wolfgang Rau, 1. Vorstand
Veronika Gacia, 2. Vorstand und sportliche Leitung

Chiemgau Trail Run 2020 (oder „Batzlauf“)

Diese Saison nutzen einige WSVler, um fleißig Trailrunning (Berglauf) zu trainieren und am Ende konnten dann drei WSVler ihren Trainingsstand beim Chiemgau Trailrun auf die Probe stellen.  

Am Samstag, den 17. Oktober, war es endlich soweit: Regina , Helmut Hell und Tina Hamedinger waren bereit für die Herausforderung. Zu absolvieren waren etwa 21,5km und 1250hm. Start und Ziel war am Dorfplatz in Marquartstein. Die Streckenführung versprach Abwechslung: bergauf und bergab, auf Forststraßen, Wanderwegen und schmalen Pfaden, bedeckt mit Schnee, Wasser und Matsch. Die Strecke musste kurzfristig verlegt werden, da der Hochgern-Gipfel mit seinen ca. 25 cm Schnee zu viel Gefahrenpotential barg. So war nur ein kurzer Abschnitt der Strecke schneebedeckt.

Bei 4°C und Nieselregen – fast ideale Bedingungen 😉 – erklang dann um 11:30 bzw. 12 Uhr das Startsignal. Zu anfangs noch auf Forststraßen unterwegs, wurde der Weg mit den Höhenmetern natürlich anspruchsvoller und nasser. Der höchste Punkt der Strecke war schon nach 7km erreicht: 1257 Meter, Jochbergalm. Weiter ging es bergab auf Forststraßen: hier konnte endlich wieder Geschwindigkeit aufgebaut werden. Zwischendurch wurde der Regen stärker und nach weiterem bergauf ähnelten die Pfade abwärts teilweise eher Matschrutschen! Steil, eng, kurvig und rutschig mussten die Höhenmeter nach unten absolviert werden. Umgefallene Bäume versperrten den Weg. So stellt man sich Trailrunning vor, ein wahres Erlebnis! Unter den Teilnehmern war die Stimmung sehr gut und es wurde viel gelacht.

Neben dem kontinuierlichen Auf und Ab, mussten die letzten 2km dann auf der Geraden absolviert werden, was nochmal den Puls nach oben trieb und die letzten Kräfte erforderte.

Am Ende kamen alle drei WSVler ohne Sturz, heil und zufrieden im Ziel an. Tina konnte die drei Stunden Marke knacken mit 2h 57min, Regina schaffte eine Zielzeit von 3h 07min und Helmut, insgesamt der fast älteste Teilnehmer des Laufs, kam nach 3h 24min ins Ziel. Wieder mal zeigte sich die gewohnte Ruhe von Helmut, die jeder, der bei den monatlichen WSV-Bergtouren dabei ist, kennt: Er nutze den Wettkampf, um sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und sogar Fotos und Videos zu machen. Wir sind jetzt sehr froh über diese ausführliche Dokumentation des Laufs!

Für alle drei war die Veranstaltung ein schöner Saisonabschluss und sie weckte auf alle Fälle die Lust auf mehr. Die nächste Berglauf-Saison kann kommen!

Fazit: ein großartig organisierter Lauf mit allem, was das Läufer-Herz begehrt.

Verleih von Langlauf-Ausrüstung

Wir bieten für die kommende Langlaufsaison wieder eine vollständige Langlaufausrüstung für Kinder und Jugendliche zum Ausleihen an.

Es stehen ca. 30 Sets mit klassischen Langlaufski, Schuhen und Stöcken zur Verfügung. Diese können die komplette Wintersaison ausgeliehen werden.

Wer Interesse hat füllt bitte folgendes Formular aus und leitet es bis zum 10.11.2020 an Gerlinde Hamedinger oder Thomas Wagner weiter oder gibt es bei einem Übungsleiter ab. Die Reservierung erfolgt nach der Anmeldereihenfolge nur solange der Bestand reicht.

Die Skiausgabe erfolgt am Freitag, den 27.11.2020, am Tennisheim in Zellerreit. Hierzu nochmals genaue Infos per Mail nach der Anmeldung.

Senioren – Tagesradltour am 03.10.2020

Von Zellerreit aus radelten wir nach Schalldorf u. weiter über Angelsbruck – Holzen – Aßling – Pörsdorf – Tegernau – Hungersberg u. durch die Filze nach Forsting. Dort nahmen wir gemeinsam unser wohlverdientes Mittagessen ein. Anschließend ging es gut gestärkt wieder Richtung Heimat. Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn der angekündigte Regen blieb aus. Allerdings kam auf den letzten Kilometern kräftiger Wind auf. Das störte uns weiter nicht ,denn er kam von hinten. So mit ging wieder eine reizvolle u. für die Meisten mit noch unbekannten Streckenabschnitte zu Ende.

Wenn ein Wettkampf zu einem wirklich besonderen Ereignis wird

Als es im September endlich hieß: Kleine Wettkampfveranstaltungen im Breitensport können mit den entsprechenden Hygienekonzepten und mit einer Teilnehmerbegrenzung wieder stattfinden, da war die Vorfreude bei zwei zellerreiter Läuferinnen ganz besonders groß: Die beiden „nach München ausgewanderten“ WSVlerinnen Vroni Gacia und Sophie Gerer hatten nämlich entdeckt, dass in Gilching – einem Ort im münchner Westen – ein Volkslauf ganz nach ihrem Geschmack stattfinden durfte: am 03. Oktober wurden also endlich mal wieder die Laufschuhe geschnürt.

Neben der Teilnehmerbeschränkung gehörte zum Hygienekonzept dieses Laufs auch der zeitversetzte Start in mehreren Startergruppen, eine Startaufstellung mit viel Abstand und natürlich Maskenpflicht in den geschlossenen Räumen (z.B. Toiletten) und im Bereich der Startnummernabholung. Auch die Siegerehrung fiel aus und die Zielverpflegung gestaltete sich etwas spärlicher als sonst. Aber das Wichtigste ist ja für Läufer sowieso: Endlich wieder einmal im Wettkampfmodus laufen und gemeinsam mit anderen Läufern auf einer tollen Laufstrecke Strecke unterwegs zu sein.

Die Entscheidung zwischen den möglichen Streckenlängen bei der Laufveranstaltung „Gilching Läuft“ (3.4, 5 oder 10 Kilometer) war schnell gefällt.

Sophie entschied sich für den Steinberglauf mit 5 Kilometern, der den Läuferinnen und Läufern auf dem sehr hügeligen Rundkurs  mit 40 Höhenmetern und einem steilen Anstieg direkt nach dem Start in der bisher quasi wettkampffreien Saison 2020 gleich so einiges abverlangte. Durch einen Park, über die Felder und durch die Wälder rund um Gilching führte die Strecke Schließlich zurück zum Ausgangspunkt und ins Ziel. Mit einer Zielzeit von 24:40 Minuten lief Sophie als insgesamt dritte Frau und erste in der Damen-Hauptklasse ins Ziel und hatte so zusätzlich zur Freude über das stattfindende Event noch einen Grund mehr zu grinsen.

Vroni startete im Anschluss beim 10 Kilometer langen Martin Kropf Gedächtnislauf, bei dem der Rundkurs der 5 km-Strecke zweimal gelaufen wurde. Sophie und der extra weit angereiste Trainer Helmut Gerer machten an den entscheidenden Stellen der steilen Anstiege ordentlcih Stimmung und so konnte auch Vroni trotz des immer stärker werdenden Windes an diesem Tag eine tolle Zeit bei diesem ersten „echten“ Wettkampf der Saison laufen: Mit 47:59 Minuten wurde sie 4. Frau in der Gesamtwertung und 2. in der Damen-Hauptklasse.

WSV-Dolomitenfahrt 2020 (25. – 27. September)

Tag 1

Die diesjährige Dolomitenfahrt führte uns in die Sextner Dolomiten mit Unterkunft im Hotel Rosengarten in Toblach. Abfahrt war wie gewohnt um 5 Uhr in der Früh mit dem großen Bus – dieses Jahr im Zeichen von Corona natürlich mit Alltags-Maske. Aussicht für den heutigen Tag: Regen und noch mehr Regen! Daher stimmte sich die Gruppe schnell ab, den Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel zu beginnen. Direkt bei der Ankunft um halb 10 wurden wir also mit einem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet von unseren Gastgebern begrüßt.
Danach war ein Verdauungsspaziergang angesagt und, wer hätte es gedacht: der Regen machte auch eine Pause! So stand eine Wanderung zum Toblacher Pfannhorn an mit der einladenden Bonner Hütte zu seinen Füßen. Ausgangspunkt war auf 1578 m im Hochpustertal und losmarschiert wurde tatsächlich mit Sonnenschein und Aussicht auf den frei aufragenden Gipfel. Leider zogen unterwegs wieder Wolken auf und es wurde windig und zunehmend regnerisch. Als die Ersten am Gipfel waren hatte sich der Regen eher in einen Schneesturm verwandelt. Auf 2.663 m Höhe war die Stimmung zwar sehr abenteuerlich, aber der eigentliche malerische Panoramablick auf die umliegende Bergwelt wurde uns verwehrt.
So wurde nicht lange auf dem Gipfel verharrt beziehungsweise auch ohne Gipfel direkt auf die Schutzhütte zugesteuert. Dort traf sich dann die ganze Gruppe zu einer gemütlichen und ausgiebigen Einkehr. In der kleinen Hütte, die die WSVler ganz für sich alleine einnahmen, lies sich das ungemütliche Wetter sehr gut aushalten. Nach der Stärkung stieg die Gruppe gesammelt wieder ab.

Auch Regen kann die Stimmung im WSV nicht trüben.

Die Rückkehr ins Hotel war bereits gegen 17 Uhr, so blieb für jeden noch Zeit, die tollen Hotelzimmer zu erkunden, die teilweise mit Whirlpool, Sauna oder Infrarotkabine ausgestattet waren. So wurde bereits Tag 1 trotz des Regens perfekt ausgenutzt und jeder war mit seinem Tagwerk zufrieden. Um 19 Uhr folgte dann der krönende Tagesabschluss mit einem tollen 5 Gänge Menü, das auch die Vegetarier begeistern konnte!

Tag 2

Am Zweiten Tag konnten die WSVler morgens beim ersten Blick aus dem Hotelfenster bereits die durch den Neuschnee der vergangenen Nacht angezuckerten Berge sehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es mit dem Bus zum Ausgangspunkt ins bereits winterlich verschneite Fischleintal. So mancher der anwesenden WSV-ler musste bei diesem Anblick bereits an die bevorstehende Wintersaison denken.

Nun stand die längste Tour des Wochenendes auf dem Plan. Es ging über die Zsigmondyhütte (2.224 m) und Büllelejochhütte (2.528 m) zur Dreizinnenhütte (2.405 m) und eine flottere Gruppe umrundete zusätzlich noch die Drei Zinnen. Die Tour ging durch eine der wohl schönsten Berglandschaften der Alpen. Und weil es so schön war, wurde die ohnehin schon lange Tour von einigen ambitionierten Wanderern der Gruppe noch einmal außerplanmäßig verlängert. So kam es, dass die Abfahrt zurück zum Hotel erst eine Stunde später als geplant stattfand. Das stellte jedoch kein Problem dar, weil der nette Hotelier das 5 Gänge Abendessen einfach etwas später servierte. So blieb genügend Zeit sich vor dem Essen ohne Stress noch etwas frisch zu machen. Doch die gesamten WSVler konnten auf ihre Tagesleistung stolz sein, denn auch wenn an diesem Tag kein Gipfel bezwungen wurde, hatte fast jeder mindestens 1.500 Höhenmeter und 21 Kilometer zurückgelegt.

Immer wieder blitzte die Sonne durch die Wolkendecke

Tag 3

Am Sonntag den 27.09. konnten sich die WSVler dann endlich auf die erste richtige Gipfelbrotzeit freuen, denn Wind und Niederschlag machten endlich eine Pause und der geplante Gipfel für diesen Tag war der Sarlkofel mit 2.378 m. Los ging es von Bad Altprags (1.379 m) zur Putzalm (1.743 m) und die ambitionierten „jungen Wilden“, die noch ein paar Gipfel sammeln wollten, konnten hier einen kleinen Umweg über die beiden vorgelagerten Gipfel, den Badmeisterkofel (1.861 m) und den Alberstein (oder Allwartstein) (1.954 m) nehmen. Auf dem Gipfel des Sarlkofel trafen die verschiedenen Wandergruppen der WSVler dann allmählich wieder zusammen und konnten bei der wohlverdienten Brotzeit einen ungetrübten Rundumblick ins Pragser Tal genießen.

Die doch schon sehr herbstlichen Temperaturen verleiteten einige noch dazu, bald wieder weiterzugehen und kurz vor dem Abstieg zurück ins Tal noch einen Abstecher auf den Lungkofel zu machen (2.282 m). Dessen Anstieg liegt nämlich direkt am Sarlsattel und somit quasi direkt am Weg. Nun ging es dann über viele – durch das Tauwasser der letzten Nacht sehr matschigen – Almwiesen zurück zum Bus in Bad Altprags und pünktlich um 16:00 Uhr traten die WSVler dann die Heimfahrt nach Ramerberg an.

Ein Bericht von Johannes Kirchlechner, Tina Hamedinger und Vroni Gacia

Senioren-Tagesradltour am 20.09.2020

  • Diesmal ging die Radltour über Wasserburg – Zötzham – Allersing – Schönberg – Alteiselfing – Perfall u. über Griesstätt wieder nach Hause. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück. Es war sonnig, fast windstill u. ideale Temperaturen , so dass Radeln richtig Spaß machte. Im Gasthaus Perfall nahmen wir in lustiger Runde unser Mittagsmahl ein. Anschließend gings über Aham – Streifl u. Griesstätt wieder in Richtung Heimat.

Tennis Mixed Turnier

In Zellerreit lud Sportwart Alex Schüller zum Tennis Mixed Turnier ein. Bei bestem Spätsommer Wetter traten am Sonntag 20.09.20 insgesamt 16 Spieler / -innen zum Turnier an. In jeder Runde gab es neue Paarungen. Am Ende des Tages spielte also jede mit jedem. Der erstellte Spielplan sorgte für ausgeglichene und gerechte Spielpaarungen. Jede Spielerin und jeder Spieler sammelte pro Runde für sich Punkte. Nach 8 Runden wurde Bilanz gezogen – ein langer Tennis Nachmittag ging zu Ende. Die Teilnehmer freuten sich über spannende und ausgeglichene Matches. Sieger waren am Ende alle Teilnehmer die dabei waren.  Lustig war es und gemütlich, wie immer in Zellerreit. Das Hygienekonzept des WSV Zellerreit ermöglichte es, im Anschluss gemeinsam auf der Terrasse des Tennisheim zu essen. Fred Maier war nicht nur Teilnehmer, sondern auch Sponsor – er lud alle Teilnehmer zum zünftigen Schnitzel Essen ein. Vielen Dank dem netten Spender. Ein schöner Tennis Tag für die Zellerreiter Tennisfreunde ging erst spät am Abend zu Ende.