WSVler Läufer*innen erfolgreich beim Haager Freyungslauf

Am 06. November gab es für die WSVler Läufer*innen endlich mal wieder einen „auswärts“ Laufwettkampf: Beim Haager Freyungslauf konnten Regina Steinegger, Vroni Gacia, Vroni Panzer, Johannes Kirchlechner und Thomas Bernhard zeigen, was sie trotz der langen Wettkampfpause durch Corona drauf haben. Die Strecke führte auf einem 1 Kilometer langem Rundkurs mit ca. 30 Höhenmetern pro Runde kreuz und quer über die Haager Freyung.

Beim Hauptlauf über 6 Kilometer (6 Runden) gaben die 5 zellerreiter Läufer*innen richtig Gas und konnten auf den Stockerlplätzen punkten:

Vroni Gacia (31:14 Min) und Regina Steinegger (37:43 Min) belegten in der Damen Hauptklasse die Plätze 2 und 3, Thomas Bernhard (29:04 Min) und Johannes Kirchlechner (30:17 Min) belegten in der Herren Hauptklasse ebenfalls den 2. und 3. Platz. Vroni Gacia wurde dabei zudem 2. Frau in der Gesamtwertung.

Thomas, Johannes, Vroni, Regina und Vroni vor dem Start am „Stonehenge“ auf der Haager Freyung

Mitgliederversammlung

Frischer Wind beim WSV Zellerreit

Wintersportler trotzen Corona-Pandemie

Endlich war es wieder soweit. Die Mitgliederversammlung des WSV Zellerreit konnte als Präsenzveranstaltung nach einjähriger Pause beim Zellerreiter Wirt durchgeführt werden. Und schnell spürte man im Verlauf der Veranstaltung, dass die Sportler auch während der Zeit des Lockdowns Engagement und Einsatzbereitschaft hochhalten konnten. Die Berichte von Vorstandschaft und Spartenleitungen sprühten voll humorvollen Schilderungen und neuen Ideen. Über Onlineangebote und Challenges während des Lockdowns, einem breiten Bergsportangebot während des Sommers, einem Hybrid-Herbstwaldlauf mit ausgeklügeltem Hygienekonzept, einer ereignisreichen Tennissaison und einem vielseitigen Fitness- und Gymnastikangebot im Ramerberger Gemeindesaal konnte berichtet werden. Das große Engagement zeigt sich auch an den Personalien im Verein. Gleich 5 wichtige Positionen des Vereins konnten nach den Neuwahlen mit sehr jungen Übungsleitern besetzt werden. Und gleichzeitig versicherten Vereinsurgesteine wie Agathe Maier, Annelies Schüller und Helmut Hell, die mit jahrzehntelangem Einsatz dem Verein gedient haben, den „jungen Wilden“ ihre Unterstützung bei Ausübung ihrer Aufgaben. Auch mehrere technische Herausforderungen mussten oder müssen gestemmt werden, die sich sämtlich um das Zellerreiter Tennisheim, an diesem Abend zum Vereinsheim unbenannt, drehen. So konnte die Abwasser- und Lagersituation nachhaltig verbessert werden. Und zum neuen Jahr erhält das Gebäude einen neuen Anstrich und neue Fenster und Türen. Dies passt bestens zum Jubiläumsjahr 2022. Man feiert dann das 60 jähriges Bestehen des WSV und das 50 jährige Bestehen der Tennisabteilung. Die solide Finanzlage mit ausreichenden Rücklagen lassen es zu, dass die Wintersportler diese Anstrengungen ganz ohne fremde Hilfe stemmen können. Auch an diesem Abend wurden verdiente Mitglieder mit originellen Präsenten geehrt. Schon seit einigen Jahren ist selbst eine sonst trockene Aufgabe wie die Wahl der Vereinsfunktionäre eine sehr abwechslungsreiche und humorige Angelegenheit. Und so konnten alle Positionen auch bei dieser Wahl adäquat besetzt werden (siehe Kasten). Einige Besucher fassten den Abend mit folgenden Worten zusammen: „Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten und informiert gefühlt und so viel gelacht!“ Was treffend die Gesamtsituation des WSV Zellerreit wiedergibt. Trotz oder vielleicht wegen der besonderen Situation der Coronapandemie haben die Wintersportler es wieder einmal geschafft ihre Kräfte zu bündeln und gestärkt durch den besonderen „Team-Spirit“ hoffnungsvoll in die nahe Zukunft zu blicken.

Ergebnis der Neuwahlen:

Erster Vorsitzender: Wolfgang Rau / 2. Vorsitzende: Veronika Gacia / Schatzmeiter: Simon Schüller / Frauenbeauftragte: Regina Steinegger / Erste Jugendleiterin: Tina Hamedinger / Zweite Jugendleiterin: Sophie Gerer / Langlauf: Morena Maierbacher / Bergsport: Johannes Kirchlechner / Geselliges und Geräte: Thomas Wagner / Schriftführung: Monika Rau / Mitgliederverwaltung: Gerlinde Hamedinger / Kassenprüfer: Herbert Hamedinger und Rita Schaber

Vereinsehrungen (25 und 40 Jahre)

Manfred Diewald, Anita und Rupert Forstner, Zenta Hanke, Eva und Alfons König, Zenta Panzer, Hildegard Peschke, Florian Schreier, Angelika Schüller, Andreas Wagner, Martin Deml, Günther Follner, Renate Hein, Anita und Bernhard Oberdieck, Engelbert Perzl, Christine Stubenrauch, Andreas Ullmannn, Thomas Wagner, Angela und Thomas Wagner, Sebastian Widauer

Wolfgang Rau

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

am Freitag, den 5. November 2021 um 19 Uhr

im Gasthaus Esterer in Zellerreit

Tagesordnung

Bericht des Vereinsvorstandes

Berichte der Sportlichen Leitung und Spartenleiter

Mitgliederehrungen

Neuwahlen

Wünsche und Anträge

Ramerberg, den 10. Oktober 2021

Wolfgang Rau  – 1. Vorsitzender

Bitte die 3-G-Corona-Regeln beachten !

Südtirolfahrt 2021

Viel Sonne und wunderschöne Wanderungen in den Pragser Dolomiten

Wie schon die letzten Jahre fuhren wir mit dem Strahlhuber Schorsch im Bus nach Südtirol. Zunächst ging es direkt nach Brückele. Dort stiegen wir in den Shuttlebus um, der uns hoch zur Plätzwiese beförderte. Diese liegt bereits 2000 m über Meereshöhe, somit war die Wanderung zum Dürrenstein nicht mehr allzu weit. Gut 800 Höhenmeter trennten uns vom Gipfel, den die meisten der Gruppe auch erreichten. Einige erklärten ihr Tagesziel unterhalb vom Gipfel, von wo die Aussicht rundum auch schon fantastisch war. Wolkenloser Himmel und außergewöhnliche Wärme um diese Jahreszeit bescherten uns einen wunderschönen Einstieg für unsere Wandertage.

Nach der Tour ging es zum Hotel Rosengarten in Toblach, wo wir letztes Jahr bereits hervorragend versorgt wurden. Am Samstag dann, gut gestärkt nach reichhaltigem Frühstücksbüffet, ging es schon um 8 Uhr zum Pragser Wildsee, dem Ausgangspunkt zum dortigen Paradegipfel, dem Seekofel. Die Szenerie am und um den See ist wie aus dem Bilderbuch und man tut gut daran, früh dran sein, sonst wird man vom Touristenstrom überrannt. Bis zu 10.000 Tagesgäste bevölkern in der Hochsaison an einem Tag diesen Ort. Ende September ist es bereits viel ruhiger und so starteten wir ungestört mit unserer Wanderung, die zunächst um den See führte. Die linke Seite ist dabei abwechslungsreicher mit einigen Auf- und Abs, rechtsrum führt der Weg flach am Ufer entlang. Am anderen Ende geht es zunächst auf einer eindrücklich breiten Sandreise hoch, bis schließlich der Weg in Serpentinen durch lichten Wald führt. Dabei gibt es immer wieder schöne Blicke auf das inzwischen tief unten liegende Blau des Sees. Nach 900 Höhenmeter Aufstieg auf der Ofenscharte angekommen, haben wir die letzten Bäume längst hinten uns gelassen. Für die Gipfelbesteiger begann hier der anspruchsvollere Teil des gesamten Anstiegs. Auf etwas bröckeligem Untergrund geht es die ersten Meter in engen, steilen Serpentinen hinauf, gefolgt von einer mit Drahtseilen gesicherten Passage, ehe der weitere Weg zum höchsten Punkt immer weiter abflacht. Abermals strahlend blauer Himmel und „Hemdsärmelwetter“ bei grandioser Fernsicht ließen die Gipfelbrotzeit länger ausfallen als gewöhnlich.

Wie schon gestern waren nicht alle Teilnehmer ganz nach oben gegangen. Für sie war die nur unweit unterhalb der Ofenscharte gelegene Seekofelhütte auch schon ein stattliches Tagespensum und somit der ideale Ort um die Umgebung mit dem Bergpanorama zu genießen, sich zu stärken und zu verweilen. Der Abstieg führte der Aufstiegsroute entlang zurück zum Bus, der uns zu unserer Unterkunft brachte. Die wiederum sehr gut Küche im Hotel verwöhnte unsere Gaumen. Dass dieser Abend noch in ausgelassener Stimmung mit Musik, Tanz, Gesang (Maria und Katharina) endete, verdanken wir einem Hotelgast, der das im Raum stehende Klavier virtuos zum Erklingen brachte.

Nach zwei Tagen Sonne pur, war der Sonntag nicht mehr ganz so schön, aber die anfängliche Prognose von Gewittern ab dem frühen Nachmittag bestätigte sich nicht, so dass unserer letzten Wanderung auf dem Weg nach Hause, nördlich von Bruneck, zum Sambock und/oder zur Plattnerspitze nichts im Wege stand. Am ehestens war noch fraglich, ob wir mit dem Bus bis zu dem auf 1600 Meter hoch gelegenen Weiler „Platten“ hochfahren können. In solchen Situationen verlassen wir uns voller Vertrauen auf unseren Schorsch, der sein Gefährt wiederum sicher bis zur letzten Kehren hochsteuerte, auch wenn diese noch so eng waren.

In den Bergschuhen parat, teilte sich unsere Wandergruppe abermals auf. Der einfachere Weg führte auf einem Forstweg direkt zur Plattner-Alm und weiter zur gleichnamigen Plattnerspitze. Der andere Weg über den Sambock und weiter zur Plattnerspitze war zwischen den Gipfeln durch felsige Passagen  geprägt und ist ein Teil des Pfunderer Höhenweges. Das machte richtig Spass, auch wenn der diesmal kalte Wind manchmal um die Ohren pfiff. Der Gipfel nicht genug, gingen wir zu sechst von der Plattnerspitze noch auf die nur unweit entfernte Bärentalspitze, bevor wir uns alle auf der Alm zur Einkehr wiedereinfanden.

Wiederum waren drei wunderschöne Wanderungen im Fluge vergangen und wir traten die Heimreise frohgemut mit der Aussicht an, dass es nächstes Jahr wieder eine Dolomitenfahrt geben wird.

Maria und Franz Bodmaier

Bergtour zum Zwiesel, von Jochberg

Am Sonntag, 10.10.2021 :  Bergtour zum Zwiesel, von Jochberg südseitiger Anstieg in etwa 2 1/2 Stunden über die Zwieselalm zum Zenokopf und Zwiesel. Am Grat weiter zum Gamsknogel und Abstieg über die Kohleralm (Einkehr) ca 1 weitere  Stunde. Für den Übergang Zwiesel bis zur Kohleralm ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, felsiger Weg, teilweise seilversichert.

Abfahrt um 7.00 Uhr in Ramerberg Parkplatz Bichlerwirt

Auskunft und Anmeldung bei Helmut Hell  08039 4145 oder 08039 907532

Ein Sport für alle Sinne

Nachdem im Frühling bekannt wurde, dass endlich wieder Outdoor-Sport in Gruppen angeboten werden darf, war die Freude groß! Das Nordic-Walking-Training am Freitagabend konnte wieder starten. Die Gruppe hat sich inzwischen auf eine stolze Teilnehmerzahl von 9 Personen vergrößert. Zusammen wird die Grundlagenausdauer, die Kraft, die Koordination und auch das Gleichgewicht durch die Kombination von ca. 4-6km Nordic Walking und 2-3 Übungsstationen pro Runde trainiert.  

So hat bekanntlich alles zwei Seiten und es konnte auch der letzten Corona-bedingten Trainingspause etwas Positives abgewonnen werden: Das Nordic Walken und vor allem das gemeinsame Gehen, lachen und trainieren in einer Gruppe kann man nun noch viel mehr genießen!

Wer gerne ins Nordic Walking reinschnuppern oder auch wiedereinsteigen möchte ist jederzeit Herzlich Willkommen!

Kilometer sammeln für einen guten Zweck: Die „WSV Einmal um die Welt Challenge“

Schon seit März 2021 sammeln die WSVlerInnen bei ihrer Einmal um die Welt Challenge Woche für Woche richtig viele Kilometer, um insgesamt die 40.000 Kilometer zu knacken und so virtuell einmal die Welt zu umrunden.

In der letzten Vorstandssitzung wurde nun beschlossen: Jeder gesammelte Kilometer soll dabei nicht nur für eine gute Grundlagenausdauer bei den WSVlern sorgen, sondern zudem auch noch einem guten Zweck dienen. Pro Kilometer spendet der WSV Zellerreit am Ende der Challenge 1 Cent für den im letzten Jahr schwer verunglückten Sandro Halfter aus Schonstett.

Am 8. Juli 2020 wollten Sandro Halfter (damals 16) aus Schonstett und einige Freunde aus der Abschlußklasse der Realschule Wasserburg nach der letzten Abschlussprüfung des Jahres gemeinsam zum Baden gehen und das Ende der Prüfungen feiern. Der sportliche Sandro, der sehr gerne  Mountainbike fuhr, im Sportverein mit Fußball  erfolgreich aktiv war, und  im Schützenverein sogar schon „Kini“ war, wollte an diesem Nachmittag einfach nur den verdienten Start in eine schöne Zeit ohne Prüfungen und Leistungsdruck genießen.

Doch alles kam anders: Bei einem Hechtsprung in den Inn an der Staustufe bei Sunkenroth schlug er heftig mit dem Kopf auf einen Felsbrocken auf. Nach einer langen Operation im Krankenhaus dann die erschütternde Diagnose: Der fünfte Halswirbel war gebrochen, das Rückenmark schwer geschädigt. In der Unfallklinik in Murnau kämpfte sich Sandro zurück in ein neues Leben mit einem inkompletten Querschnitt.

Nun trainiert er täglich viele Stunden, um wenigstens ein kleines bisschen am normalen Leben teilnehmen zu können. Das alles kostet natürlich sehr viel Kraft und Energie, aber auch Geld. Das Haus muss  behindertengerecht umgebaut werden, ein Fahrstuhl wäre für die Familie zum Beispiel eine große Erleichterung. Auch spezielle Rehamaßnahmen und Therapien müssen privat finanziert werden, da manche Kosten von der Krankenkasse leider nicht übernommen werden.

Jeder Cent zur Unterstützung von Sanrdo ist wichtig und eine gute Investition, zu der auch der WSV mit seiner „Einmal um die Welt Challenge“ einen kleinen Beitrag leisten möchte.

Bei der Challenge kann jeder WSVler und jede WSVlerin mitmachen, die Lust hat, jede Woche ein paar Kilometer zu sammeln: Egal, ob Laufen, Walken oder Spazieren gehen – jeder Kilometer, der zu Fuß zurückgelegt wird, zählt. Wir nehmen uns den Richtwert von 40.000 Kilometern vor und schauen mal, ob die WSVler bis Ende August so viele Kilometer sammeln können!

hier geht’s zur Anmeldung

So weit sind die WSVler schon gekommen: Schau dir hier den aktuellen Kilometerstand an!

Auch für alle RadlfahrerInnen gibt es eine Challenge, die Simon Schüller organisiert. Stand ist bei 57 000 km. Wer hier noch mitmachen will, kann sich per E-Mail oder telefonisch bei Simon Schüller melden.

Abendbergtour auf die Hochries am 21.07.2021

Am Mittwoch 21. Juli findet die Abendbergtour der Bergsportabteilung des WSV Zellerreit statt.

Ziel ist die Hochries, vom Spatenau Parkplatz auf schattigem Weg auf den Feichtecksattel und weiter am Grat entlang in ca 2 Stunden  zum Gipfel. Einkehr am Hochrieshaus möglich, – oder Brotzeit mitnehmen. Für den Abstieg bitte eine Stirnlampe mitnehmen.  Abfahrt um 16.00 Uhr beim Parkplatz Bichlerwirt in Ramerberg.

Auskunft und Anmeldung bei Helmut Hell Tel 08039 4145 oder 08039 907532

Bergwanderung: Rundtour über die Klausenhütte

Die Bergsportabteilung startet das Tourenprogramm am Sonntag, 13.06.2021.

Es wird die eigentlich  für Mai geplante Tour vom Priental zur Klausenhütte und weiter über den Zinnenberg zum Brandelberg  durchgeführt. 

Der Aufstieg mit ca 950 Höhenmetern ist manchmal  steil, aber nicht schwierig. Für die gesamte Strecke mit ca 14 km werden wir etwa 6 Stunden unterwegs sein.

Auf einem Rundweg über die Tristmahlnalm gelangen wir zurück.

Unterwegs ist keine Einkehrmöglichkeit.

Begrenzte Teilnehmerzahl, wegen aktuellen Corona Vorschriften max 19 Teilnehmer.

Abfahrt um 7.00 Uhr beim Bichlerwirt in Ramerberg Auskunft und Anmeldung bei  Helmut Hell 08039 4145 oder 08039 907532