Wettkampfbericht Heuberglauf 2019

Joseph Maierbacher, Patrick Hermann, Johannes Kirchlechner und Vroni Gacia kurz vor dem Start beim Heuberglauf 2019 in Nussdorf

Es ist der 11.09.2019, ein Mittwochabend, und es ist immer noch Berglaufsaison im Chiemgau, was bedeutet, dass sich natürlich auch einige verrückte Zellerreiter irgendwo in der Nähe des Startbogens eines Berglaufes herumtreiben. In diesem Fall ist es der Startbogen in Nussdorf beim „schönsten Berglauf des Inntals“ – dem Heuberglauf.

An den Start gehen vier ZellerreiterInnen und kurz vor dem Start begegnen uns noch zwei weitere Zellerreiter, die extra zum Anfeuern angereist sind. Um 18:30 Uhr fällt der Startschuss und dann geht es auch schon los auf die 5,3 Kilometer lange Strecke zur Deindlalm, die zwar mit einer Streckenführung auf Teer und Kies nicht koordinativ anspruchsvoll ist, mit knapp 600 Höhenmetern aber der Läuferwade und dem Läuferoberschenkel alles abverlangt.

Nach einem relativ flachen ersten Kilometer führt die Laufstrecke immer abwechselnd über Teer und Kies, wobei der erfahrene Heuberg-Läufer weiß, dass die Teerabschnitte die steileren Stücke der Laufstrecke darstellen. Auf dem letzten Kilometer erwarten uns noch einmal zwei sehr steile Serpentinen, wo sich glücklicherweise auch die zellerreiter Fans Ute und Helmut platziert haben, um die WSVler mit Jubelrufen auf den letzten Metern ins Ziel zu begleiten. Danke an die beiden!

So können sich die Ergebnisse unserer LäuferInnen mal wieder sehen lassen: Joseph läuft in einer Spitzenzeit von 35:30 Min auf den zweiten Stockerlplatz seiner Klasse M15, Patrick (33:47 Min) und Johannes (34:15 Min) kommen in der unglaublich starken Hauptklasse der Herren zwar nicht unter die ersten 3, dennoch reicht es für die Plätze 7 und 10 und somit für sehr gute Platzierungen im Mittelfeld. Vroni (41:22 Min) läuft in der Damen-Hauptklasse auf Platz 3.

Entspannte Wettkampfatmosphäre beim Münchner Sommernachtslauf

Einen ganz entspannten Wettkampf konnten einige zellerreiter Läuferinnen am Abend des 10. Juli genießen, denn beim münchner Sommernachtslauf geht es laut Veranstalter vor allem um den Spaß, „Dabeisein ist alles“ lautet hier das Motto. Die schöne Strecke durch den Olympiapark bot hierbei natürlich auch einige schöne Ausblicke. Neben dem Olympiastadion ging es auch über den Olympiaberg und um den Olympiasee. Die Länge der Wettkampfstrecke konnte hier jeder spontan selbst bestimmen: Die Streckenführung auf dem 5- Kilometer-Rundkurs machte es möglich, nach einer gelaufenen Runde entweder ins Ziel zu sprinten, oder auf eine zweite Runde zu starten.

Sophie Gerer und Vroni Gacia entschieden sich für 10-Kilometer durch den Olympiapark und wurden trotz der ungewöhnlichen Wettkampfzeit am Abend mit Zielzeiten von 46:52 Min. (Vroni) und 48:15 Min (Sophie) sogar 14. und 21. Frau in der Gesamtwertung.

Lisa Brunnthaler und Franzi Gäch gaben auf der 5-Kilometer-Distanz Gas und belegten mit 25:21 Min (Lisa) und 25:32 Min (Franzi) die Plätze 3 und 4 in der Gesamtwertung der Frauen!

Stockerlplätze beim Attler Lauf 2019 fest in zellerreiter Hand

14 Zellerreiter LäuferInnen waren in diesem Jahr wieder beim Attler Lauf am Start.

Wie in jedem Jahr durfte der Attler Lauf im Wettkampfturnus der WSVler LäuferInnen natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Und aufgrund der großen Nähe zur Heimat starteten auch diesmal wieder einige WSVlerInnen, die sich sonst nicht so zu den „Wettkampftypen“ zählen – der Attler Lauf ist schließlich ein Lauf für jedermann und die tolle Stimmung und Streckenführung durch die Stiftung machen den Lauf zu einem unvergesslichen Event.

Dabei konnten sich die WSVler neben dem teilnehmerstarken SC Haag zwar nicht den Preis für den Verein mit den meisten Teilnehmern sichern, aber dafür räumten unsere Läuferinnen auf den Stockerlplätzen der Altersklassen ordentlich ab.

Beim 5-Kilometer-Lauf lief Morena Maierbacher in der weiblichen Jugend U20 mit einer Zielzeit von 24:20 Min. auf Platz 1 und auch Josef Maierbacher dominierte die männliche Jugend U20 mit einer Spitzenzeit von 20:53 Min.

Auf der 10-Kilometer-Distanz konnten Vroni Gacia, Tina Hamedinger und Sophie Gerer wie schon in den letzten beiden Jahren das Stockerl der Damen-Hauptklasse fest in zellerreiter Hand halten. Vroni Gacia (43:50 Min.) lief auf den ersten Platz, Tina Hamedinger (47:26 Min.) sicherte sich den zweiten und Sophie Gerer (49:52 Min.) machte das zellerreiter Trio komplett.