
Es ist der 11.09.2019, ein Mittwochabend, und es ist immer noch Berglaufsaison im Chiemgau, was bedeutet, dass sich natürlich auch einige verrückte Zellerreiter irgendwo in der Nähe des Startbogens eines Berglaufes herumtreiben. In diesem Fall ist es der Startbogen in Nussdorf beim „schönsten Berglauf des Inntals“ – dem Heuberglauf.
An den Start gehen vier ZellerreiterInnen und kurz vor dem Start begegnen uns noch zwei weitere Zellerreiter, die extra zum Anfeuern angereist sind. Um 18:30 Uhr fällt der Startschuss und dann geht es auch schon los auf die 5,3 Kilometer lange Strecke zur Deindlalm, die zwar mit einer Streckenführung auf Teer und Kies nicht koordinativ anspruchsvoll ist, mit knapp 600 Höhenmetern aber der Läuferwade und dem Läuferoberschenkel alles abverlangt.
Nach einem relativ flachen ersten Kilometer führt die Laufstrecke immer abwechselnd über Teer und Kies, wobei der erfahrene Heuberg-Läufer weiß, dass die Teerabschnitte die steileren Stücke der Laufstrecke darstellen. Auf dem letzten Kilometer erwarten uns noch einmal zwei sehr steile Serpentinen, wo sich glücklicherweise auch die zellerreiter Fans Ute und Helmut platziert haben, um die WSVler mit Jubelrufen auf den letzten Metern ins Ziel zu begleiten. Danke an die beiden!
So können sich die Ergebnisse unserer LäuferInnen mal wieder sehen lassen: Joseph läuft in einer Spitzenzeit von 35:30 Min auf den zweiten Stockerlplatz seiner Klasse M15, Patrick (33:47 Min) und Johannes (34:15 Min) kommen in der unglaublich starken Hauptklasse der Herren zwar nicht unter die ersten 3, dennoch reicht es für die Plätze 7 und 10 und somit für sehr gute Platzierungen im Mittelfeld. Vroni (41:22 Min) läuft in der Damen-Hauptklasse auf Platz 3.




is 32 Grad getestet und für heute sagt der Wetterbericht ab 20.00 Uhr starken Regen und ab 17.00 Uhr Schauer voraus. Was will man mehr? Trocken ins Ziel kommen… Bei angenehmen Temperaturen aber nasser Strecke kann Joseph Maierbacher (48:16 Min) seine Trainings- und Vorjahreszeit deutlich verbessern und Regina Steinegger schafft es in ihrer Altersklasse sogar auf das Stockerl (57:33 Min). Patrick Hermann (47:40 Min) und Hannes Kirchlechner (48:52 Min) glänzen ebenfalls mit guten Zeiten. Sabine Maierbacher kämpft sich mit 1 Std 2 Min 2 Sek ins Ziel und alles in allem konnten die Bergverrückten des WSV zufrieden mit ihren Leistungen sein. Leider konnte die Siegerehrung nur im viel zu kleinen „Saal“ der Schuhbräu Alm stattfinden, wenn man sich verratscht bekommt man dort keinen Platz mehr und muss durch das Fenster zusehen. Die Bedienung hatte die Bestellung glatt vergessen und auf der Heimfahrt um 23.00 Uhr blieb dann nur noch der Rosenheimer Mcci, wo drei hungrige Bergläufer den neuen veganen Burger testen wollten. Fazit: nächstes Mal gleich einen Platz suchen, wenn die Siegerehrung einen Stockerlplatz versprechen könnte aber der pflanzliche Fastfood-Burger beim gelben M hat sogar geschmeckt bzw. er war essbar … „wie halt Mccis Essen schmeckt“.